Unsere Ziele
Verkehr und Infrastruktur
Ein wichtiges Anliegen ist uns die Verkehrsentlastung in allen Ortsteilen.
Der Durchgangsverkehr von LKW muss weiter eingeschränkt werden. Insbesondere die Ortsdurchfahrt Gebelkofen ist nicht für LKW-Verkehr geeignet. Hier muss Druck auf den Landkreis zur Sperrung der Kreisstraße für LKW ausgeübt werden.
Großen Erfolg brachte die von uns beantragte „Anlieger frei“-Regelung im Wohngebiet um den Albrecht-Altdorfer-Ring. Anwohner hatten diese Idee schon lange vorgebracht. Zur Lösung der Verkehrsprobleme an einigen neuralgischen Punkten der Gemeinde sollten Vororttermine nicht nur mit den Vertretern der Fachstellen sondern auch mit den Bürgerinnen und Bürgern abgehalten werden, die die Probleme „vor ihrer Haustür“ am besten kennen.
Eine wichtige Maßnahme ist die Ostumfahrung Niedertraubling (OUN), die den Durchgangsverkehr aus der Gemeinde heraushalten und so die Lebensqualität entscheidend verbessern kann. Auch die R30neu entfaltet ihre volle Wirkung nur im Zusammenspiel mit der OUN. Sie ist langfristig die einzige realistische, technisch sinnvolle und gesellschaftlich verantwortbare Lösung zur Bewältigung der wachsenden Verkehrsbelastung.
Die ÖPNV-Anbindung der Ortsteile muss ebenso als Teil einer langfristig tragfähigen Verkehrsstrategie wieder stärker in den Blick der Gemeinde kommen. Wir haben zwar kürzlich erfahren, dass der mehrgleisige Ausbau der Bahnstrecke zwischen Regensburg und Obertraubling erst einmal auf Eis gelegt ist. Die Bahn wird jedoch voraussichtlich nicht um das Projekt herumkommen. Wenn es endlich so weit ist, dann muss der Bahnhof nicht nur barrierefrei, sondern auch attraktiver werden. Die Parkplatzproblematik (auch das Thema Frauenparkplätze) muss gelöst werden.
Wir dürfen in diesem Zuge die stark frequentierte Radunterführung nicht verlieren. Außerdem haben wir bereits vor Jahren einen Antrag zur Verbesserung des Radwegenetzes gestellt und darin unter anderem das Voranbringen verschiedener im Radwegekonzept des Landkreises als wichtig erachteter Projekte gefordert. Diese müssen schnellstmöglich in Angriff genommen werden.
Wir brauchen Lösungen für kritische Punkte wie beispielsweise an der Einmündung der Piesenkofener Straße an der Kirche. Hier sollten auch neue Verkehrsführungen einmal für einige Wochen ausprobiert und so die beste Lösung gefunden werden.
Bei neuen Baugebieten müssen wir auf eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde achten, wollen unseren Bürgerinnen und Bürgern aber auch bezahlbaren Baugrund bieten. Gerade in Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, sich ein Eigenheim zu leisten, müssen wir aber ebenso bezahlbaren Miet-Wohnraum schaffen.
Vor allem für junge Menschen, die hier aufgewachsen und in unserer Gemeinde verwurzelt sind, möchte ich Möglichkeiten schaffen, dass sie ihre erste eigene Wohnung hier finden können – am besten im eigenen Ortsteil. Und wenn sie später selbst bauen können und wollen, müssen wir weiter über ein faires Vergabeverfahren in Gemeindehand sicherstellen, dass wir ihnen bevorzugt Baugrund zur Verfügung stellen können.
Auch bei den bestehenden Wohngebieten muss, soweit noch nicht vorhanden, eine Glasfaserversorgung so schnell wie möglich erstellt werden. Allgemein muss die Internetversorgung im ganzen Gemeindegebiet ertüchtigt werden, nicht nur, aber auch um den Bürgerinnen und Bürgern, denen das möglich wäre, einen zuverlässigen Homeoffice-Arbeitsplatz zu ermöglichen.
Auch die medizinische Versorgung der Gemeinde und allgemein die Versorgung kranker, älterer oder pflegebedürftiger Menschen sind uns wichtig. Wir wollen ein Ärztehaus in der Gemeinde. Außerdem brauchen wir eine Tagespflegeeinrichtung.
Wir müssen unsere eigene Wasserversorgung erhalten. Unser gemeindeeigenes Trinkwasser hat beste Qualität. Wir müssen bei den zuständigen Stellen dafür kämpfen, die Brunnen weiter betreiben zu dürfen und alles dafür tun, dass wir nicht die ganze Gemeinde an das Netz eines anderen Versorgers anschließen müssen.
Kultur, Gesellschaft, Freizeit, Spiel
Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist heute wichtiger denn je. Die Gemeinde muss dies mit ihrer Kulturförderung, Freizeitangeboten etc. unterstützen, wo sie kann.
Wir wollen mittel- bis langfristig einen zentralen Platz in der Obertraublinger Ortsmitte schaffen, der als Begegnungsstätte, für Kulturveranstaltungen und als Aushängeschild der Gemeinde dient. Auch ein Bürgersaal, der für Ausstellungen, Konzerte, Kleinkunst und Kreativworkshops genutzt werden könnte, sowie ein Begegnungscafé könnten hier entstehen.
Das Kloster steht hierfür wohl nicht mehr zur Verfügung. Das sehe ich als Appell an die Gemeinde, sich künftig aktiver zu bemühen und nicht darauf zu warten, dass uns ein Objekt, das sich für ein solches Projekt eignen würde, in den Schoß fällt.
Bereits jetzt soll die Umsetzung des Vereinsstadel am „grünen Dreieck“ zügig vorangebracht werden und auch hier eine Begegnungsstätte mit Boule-Bahnen und Sitzgruppen entstehen.
Ich könnte mir auch einen ehrenamtlichen Kulturbeauftragten der Gemeinde vorstellen, der kulturelle Veranstaltungen koordiniert, gemeindlicherseits unterstützt und Impulse gibt, die das kulturelle Leben in der Gemeinde weiter bereichern.
Die lange geplante Freizeitanlage am Lilienthalweg muss endlich umgesetzt werden. Die Dirtbikebahn und der Wasserspielplatz sollen als erstes fertiggestellt werden. Mittelfristig soll eine Parkanlage entstehen, die langfristig zu einem vielseitigen Freizeitgelände für alle Generationen entwickelt wird.
Doch auch an anderen Stellen sollen multifunktionale Freizeitplätze entstehen, hier ist beispielsweise auch eine mögliche Zweitnutzung der bestehenden Regenrückhaltebecken ins Auge zu fassen.
Der Naturlehrpfad sollte wiederbelebt werden. Auch andernorts wären eigene Spazierzonen denkbar, die für Rollatoren, Rollstühle und Kinderwägen geeignet sind. Wir brauchen Naherholungsangebote für Jung und Alt.
Unsere örtlichen Vereine stiften Gemeinschaft und bereichern das kulturelle und gesellschaftliche Leben in unserer Gemeinde wie niemand sonst. Sie verdienen deshalb jede Unterstützung, die wir ihnen als Gemeinde zukommen lassen können – sei es bei der Sicherung der Zukunft ihres Vereinsheims oder der Durchführung von Festen und Veranstaltungen. Dabei geht es sowohl um finanzielle als auch ideelle Unterstützung.
Gerade in Zeiten sinkender Mitgliederzahlen in manchen Vereinen soll die Gemeinde auch die Sichtbarkeit der Vereine noch mehr fördern und ihnen Möglichkeiten bieten, sich zu präsentieren. Wir brauchen eine starke Gemeinde an der Seite unserer starken Vereine.
Die Gemeinde braucht ein einladendes Erscheinungsbild. So müssen beispielsweise die Begrüßungsschilder an den Straßen, die in die Gemeinde führen, erneuert werden. Auch die innerörtlichen Hinweisschilder müssen längst aktualisiert werden. Bei Bauvorhaben der Gemeinde ist an Kunst am Bau zu denken. Außerdem fordern wir weiter mit Nachdruck die Errichtung von Erinnerungsstelen an historischen Baudenkmälern, wie sie im Ortsteil Obertraubling schon zu finden sind, auch in allen anderen Ortsteilen.
Gemeinde für alle Generationen
Unsere Gemeinde soll allen Generationen eine l(i)ebenswerte Heimat sein.
Die Kinderbetreuung hat in unserer Gemeinde einen hohen Stellenwert – und das muss so bleiben. Erst im vergangenen Jahr haben wir im Gemeinderat einen Betreuungsschlüssel festgeschrieben, der die hohe Qualität unserer Kinderbetreuung und der frühkindlichen Bildung sichern soll. Auch in Zeiten knapper Kassen dürfen wir in diesem Bereich nicht sparen und wollen unseren Kindern die besten Chancen bieten.
Der Umbau der Grundschule muss nun endlich vorankommen. Leider wurden wir in einer Gemeinderatssitzung Ende Januar über massiv gestiegene Kosten informiert. Wir müssen dem nachgehen und die Ursachen genau unter die Lupe nehmen. Aber die Zeit drängt. Jede Verzögerung verteuert das Projekt, auch Förderfristen drohen abzulaufen. Der Schaden wäre enorm – und auch unsere Kinder sollen so bald als möglich endlich in den Genuss einer modernisierten Schule kommen.
Am Standort der Realschule wird durch den Neubau eines Gymnasiums ein Schulzentrum entstehen, das unsere Gemeinde weiter bereichern wird. Dank des Einsatzes der CSU hat der Landkreis die Option, das Gymnasium nach Obertraubling zu bringen, überhaupt erst ins Auge gefasst. Nun ist die Entscheidung gefallen. Wir freuen uns sehr auf das neue Gymnasium, da jede Schule mit ihren Schülerinnen und Schülern und dem, was diese auch über den Unterricht hinaus auf die Beine stellen, eine Bereicherung ist – wir sehen das schon jetzt an der Realschule und der Grundschule. Auch für unsere Kinder sind kurze Schulwege ein Mehrwert. Doch wir müssen als Gemeinde unsere Hausaufgaben machen, einen sicheren Schulweg gewährleisten und uns bei der Planung, beispielsweise der ÖPNV-Anbindung, frühzeitig mit einbringen.
In unserer Gemeinde gibt es bereits gute Förderungen für Familien, wie z. B. die Wohnungsbauförderung. Wir müssen uns weiter in dieser Weise an die Seiten der Familien stellen. Doch es ist auch nötig, dass wir auf die in den letzten Jahren veränderten Bedürfnisse reagieren – sei es beim Thema Kinderbetreuung oder beim Thema Wohnen (z. B. nicht nur Fördermöglichkeiten für Eigentum).
Mit dem Seniorenbeirat und Projekten aus dem Bereich des Generationenmanagements der Gemeinde haben Senioren viele Möglichkeiten sich einzubringen. Die Angebote werden rege genutzt und viele Senioren bekommen Hilfe bei Problemen. Wir müssen sicherstellen, dass diese guten Angebote auch noch andere Personen erreichen, die diese bisher noch nicht genutzt haben.
Wenn Probleme aus den Gremien oder von Einzelpersonen an die Gemeinde herangetragen werden, die Senioren betreffen (z. B. schwer überquerbare Fußgängerüberwege, Sitzbänke), muss die Gemeinde künftig schneller handeln.
Klima, Energie und Umwelt
Wir wollen eine Gemeinde sein, die an künftige Generationen denkt.
Wir müssen als Gemeinde mit gutem Beispiel vorangehen und beispielsweise mehr Photovoltaik auf öffentliche Gebäude bringen und diese so nachhaltig wie möglich mit Wärme versorgen. Doch nicht nur bei der Stromerzeugung soll die Gemeinde Vorbild sein. Auch bei der Energienutzung und -einsparung muss die Gemeinde beispielsweise durch mehr LED-Straßenbeleuchtung und Wärmedämmung Maßnahmen ergreifen.
Uns geht es nicht nur um eine nachhaltige Wärmeversorgung öffentlicher Gebäude. Auf den Antrag der CSU wurde die Aufstellung einer kommunalen Wärmeplanung vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Unsere Bürgerinnen und Bürger wollen Planungssicherheit bei der eigenen Wärmeversorgung. Andere Kommunen sind uns da leider voraus, da sie noch rechtzeitig begonnen und dadurch andere Fördermittel bekommen haben. Wir müssen die Wärmeplanung so schnell wie möglich abschließen und mit der Umsetzung der dort erarbeiteten Maßnahmen beginnen.
Im letzten Jahr wurden die nun endlich vorliegenden Teilergebnisse der Untersuchungen zum Sturzflutrisiko veröffentlicht. Natürlich ist das erst Schritt eins. Entscheidend wird, was die Gemeinde daraus macht. Wir müssen unsere Bürgerinnen und Bürger vor Hochwasser und Sturzfluten schützen, so gut es geht, ihnen aber auch Möglichkeiten aufzeigen, sich selbst zu schützen.
Gewässer wie der Litzelbach sollen renaturiert werden. Wir wollen mehr grüne Inseln mit Bäumen und Bänken im Gemeindegebiet. Das hilft nicht nur der Natur, sondern auch den Menschen, denen diese Orte zur Naherholung dienen.
Ortsteile
Die künftige Entwicklung aller unserer Ortsteile liegt mir sehr am Herzen.
Gerade „ihre“ Ortsteile geben den Menschen ein Gefühl von Heimat und Zusammenhalt.
Wichtig ist, dass sich kein Ortsteil „abgehängt“ fühlt, egal wie groß oder klein er ist.
- Lösungen für Radwegverbindung zwischen Gebelkofen und Obertraubling finden
- Entschärfung der Gefahrenstelle an der Einmündung Thalmassinger Str.
- Verkehrsentlastung/LKW-Sperrung so schnell wie irgend möglich
- Gehsteig zur Bushaltestellte/zur Alten Schule
- schnellstmögliche Umsetzung nötiger Maßnahmen zum Sturzflut- und Hochwasserschutz
- neue Standorte für Glascontainer und Grünschütte prüfen (Bei unserer Ortsbegehung haben sich mögliche Standorte gefunden, diese müssen geprüft und wenn möglich zügig umgesetzt werden.)
- Entwicklung der Hofmark und des alten Wasserschlosses (u. a. den alten Weiher samt Nebengebäuden als Spiel- und Gemeinschaftsfläche umgestalten)
- Fußgängerüberweg an der gewünschten Stelle umsetzen
- Maßnahmen bezüglich der Parksituation an der Schlossstraße zügig umsetzen und die Situation weiter im Auge behalten
- Zukunft des Vereinsheims sichern
- Fußweg am Sportplatz erstellen
- Radweg nach Wolkering und Höhenhof
- Weg vom Neubaugebiet zur Kirche befestigen
- Baulücken für bezahlbares Wohnen/bezahlbaren Baugrund für junge Oberhinkofener nutzen
- sichere Radverkehrsführung durch Piesenkofen, Bau eines Radwegs über Litzelbach prüfen
- nötige Brückensanierungen frühzeitig planen
- Naturlehrpfad wiederbeleben/Wege zum Truppenübungsplatz instandsetzen
- schnelle Entwicklung des Baugebiets mit Mehrgenerationenwohnen, bezahlbarem Miet-Wohnraum und bezahlbaren Grundstücken für unsere Bürgerinnen und Bürger (Vergabe nach Punktesystem)